← Alle Cases

Case · Alt-System-Ablöse & internationaler Rollout

thyssenkrupp

Shopware 5 abgelöst in 6 Monaten. Konzerneigene AngularJS-Storefront über die Store-API angebunden, fünf Marktplätze über magnalister, Pickware-Logistik und Spotler-Mailing integriert — materials4me läuft auf Shopware 6.

3
Länder-Shops
2.400+
Artikel im Shop
6 Monate
bis Go-Live
5
Marktplätze angebunden
3
Pickware-Systeme: ERP, Pro, WMS

Ausgangslage

Die thyssenkrupp AG, Deutschlands größter Stahlhersteller, verkauft über den materials4me-Shop Werkstoffe direkt an Geschäfts- und Endkunden. Der Shop lief auf Shopware 5 — dem Wartungsende entgegen.

Parallel setzt der Konzern eine hausinterne, AngularJS-basierte CMS- und Storefront-Lösung ein, die erhalten bleiben sollte. Versand und Lager laufen zentral aus Essen.

Aufgabe

Migration von Shopware 5 auf Shopware 6 inklusive Kundenstamm, Artikelsortiment und sämtlicher Belegdaten — rund 2.400 Artikel über drei Länder-Shops, in sechs Monaten bis zum Go-Live.

Dazu die Anbindung der eigenentwickelten AngularJS-Storefront über die Store-API samt Payment-Integration (PayOne), die Marktplatz-Integration über magnalister, Warenwirtschaft und Lagerverwaltung mit Pickware ERP, Pro und WMS sowie die Anbindung des Marketing-Automation-Systems Spotler an den Shop.

materials4me-Shop von thyssenkrupp auf Shopware 6 — Werkstoffe für Geschäfts- und Endkunden

Architektur-Entscheidungen

Konzern-Storefront behalten, Shopware headless anbinden

thyssenkrupp setzt seit Jahren eine hausinterne, AngularJS-basierte CMS- und Storefront-Lösung ein. Statt sie durch die Standard-Storefront zu ersetzen, wurde Shopware 6 headless über die Store-API angebunden — inklusive Payment-Integration mit PayOne. Das bestehende Frontend-Team behält sein System, der Shop-Kern wird trotzdem Standard-Software.

Enablement statt Blackbox

Das konzerneigene AngularJS-Team wurde in Workshops auf die Store-API geschult — Registrierung, Login, Checkout, demonstriert mit Postman, erweitert wo nötig. Die Anleitungen daraus sind heute öffentliche Insights-Artikel. Kein Wissen, das nur beim Dienstleister liegt.

Fünf Marktplätze über einen Kanal statt fünf Einzelanbindungen

Amazon, eBay, Otto, Kaufland und Hood.de laufen nicht als fünf getrennte Schnittstellen, sondern gebündelt über magnalister. Ein Sortiment, ein Bestand, ein Bestellfluss zurück in Shopware — statt fünf Pflegewege, die auseinanderdriften, sobald sich ein Preis ändert. Für ein Werkstoff-Sortiment mit tausenden Artikeln ist das der Unterschied zwischen betreibbar und nicht betreibbar.

Spotler angebunden — und das fehlende Stück selbst gebaut

Für Newsletter und Marketing-Automation setzt thyssenkrupp Spotler ein. Shopware bringt Empfängerlisten und Double-Opt-in mit, aber keine Strecke, über die Kundendaten, Bestellungen und Abmeldungen sauber in ein externes Mailing-System fließen. Diesen Konnektor haben wir gebaut — und als Plugin verallgemeinert, das heute im Shopware Store steht. Aus einer Projektanforderung wurde ein wartbares Produkt statt einer Sonderlocke im Kundenprojekt.

Pickware für Lager und Warenwirtschaft

Der Versand läuft zentral aus Essen. Wie schon unter Shopware 5 fiel die Wahl auf Pickware (ERP, Pro, WMS) — Kontinuität in den Lagerprozessen statt Systemwechsel an zwei Fronten gleichzeitig.

Fünf Marktplätze über magnalister: Amazon, eBay, Otto, Kaufland und Hood.de aus einem Sortiment

Architektur

Bestellfluss — die konzerneigene Storefront spricht über die Store-API mit Shopware

Ergebnis

materials4me läuft auf Shopware 6 — nach sechs Monaten, mit migriertem Kundenstamm, rund 2.400 Artikeln und sämtlichen Belegdaten über drei Länder-Shops. Die eigenentwickelte Storefront hängt samt PayOne-Payment an der Store-API.

Fünf Marktplätze laufen über magnalister aus demselben Sortiment. Lager und Warenwirtschaft laufen mit Pickware aus dem Zentrallager Essen. Das Mailing läuft über Spotler — angebunden über einen Konnektor, den wir in diesem Projekt gebaut und danach als Shopware-Plugin veröffentlicht haben.

Das interne Frontend-Team arbeitet nach den Store-API-Workshops eigenständig gegen den Shop — die Schulungsunterlagen sind als Insights-Artikel öffentlich.

Projekte enden bei uns mit einer vollständigen Übergabe: Code, Dokumentation, geschultes Team. Bei materials4me ging der Shop nach dem Go-Live in die Verantwortung der konzerneigenen Entwicklung über — genau so war es geplant. Was danach am Shop entschieden und gebaut wird, liegt dort.

Häufige Fragen zum thyssenkrupp-Projekt

Wie lange dauert eine Migration von Shopware 5 auf Shopware 6?

Bei materials4me waren es sechs Monate bis zum Go-Live — inklusive Kundenstamm, rund 2.400 Artikeln, sämtlichen Belegdaten, drei Länder-Shops, der Anbindung einer eigenentwickelten Storefront und fünf Marktplätzen. Die Dauer bestimmen selten die Artikel, sondern Zahl und Zustand der Schnittstellen sowie die Qualität der Altdaten.

Kann man eine eigene Storefront behalten und trotzdem auf Shopware 6 wechseln?

Ja. thyssenkrupp setzt eine konzerneigene, AngularJS-basierte CMS- und Storefront-Lösung ein, die erhalten bleiben sollte. Shopware 6 wurde headless über die Store-API angebunden, inklusive Payment-Integration mit PayOne. Das Frontend-Team behält sein System, der Shop-Kern bleibt Standard-Software und damit updatefähig.

Wie bindet man mehrere Marktplätze an einen Shopware-Shop an?

Bei materials4me laufen Amazon, eBay, Otto, Kaufland und Hood.de nicht als fünf getrennte Schnittstellen, sondern gebündelt über magnalister: ein Sortiment, ein Bestand, ein Bestellfluss zurück in Shopware. Fünf Einzelanbindungen bedeuten fünf Pflegewege, die auseinanderlaufen, sobald sich ein Preis ändert — bei tausenden Artikeln ist das der Unterschied zwischen betreibbar und nicht betreibbar.

Wie lässt sich ein externes Newsletter-System an Shopware anbinden?

Shopware bringt Empfängerlisten und Double-Opt-in mit, aber keine fertige Strecke, über die Kundendaten, Bestellungen und Abmeldungen in ein externes Mailing-System fließen. Für die Anbindung von Spotler haben wir diesen Konnektor gebaut und anschließend als Plugin verallgemeinert, das im Shopware Store verfügbar ist — aus der Projektanforderung wurde ein wartbares Produkt statt einer Sonderlocke.

Was passiert nach dem Go-Live mit dem Shop?

Das entscheidet der Kunde. Projekte enden bei uns mit einer vollständigen Übergabe: Code, Dokumentation und ein geschultes Team. Bei materials4me wurde das konzerneigene Frontend-Team in Store-API-Workshops eingearbeitet — die Unterlagen daraus sind heute öffentliche Insights-Artikel. Der Shop ging danach in die Verantwortung der konzerneigenen Entwicklung über.

Eine Migration vor sich?

Sie kennen Ihren Shop, wir die Fallstricke der Ablöse. In 60 Minuten sortieren wir Risiken, Aufwand und den realistischen Weg.

Termin wählen